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16.06.2011
Gebührenerhöhung schlecht für Bahnhöfe in Albachten und Nienberge
„Der Bahnanschluss ist für Albachten und Nienberge jeweils sehr wichtig. Egal ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkauf - die Menschen aus unseren Stadtteilen können mit dem Zug viele Wege zurücklegen. Daher sollte der Zugverkehr gefördert und nicht, wie jetzt aktuell durch die Deutsche Bahn erschwert werden“,

so Wolfhard Ediger, Ratsherr für Albachten, und Dieter von den Berg, Ratsherr für Nienberge. Konkret kritisieren die beiden Christdemokraten die drastische Erhöhung der Stationsgelder in Westfalen. „Jeder Zug muss bei jedem Halt in einem Bahnhof eine Gebühr entrichten. Diese Gebühr ist für beide Bahnhöfe zum Jahr 2011 um fast 20 Prozent erhöht worden. Kosten, die indirekt wieder auf den Fahrpreis aufgeschlagen werden müsses und so Bahnfahren für die Kundinnen und Kunden deutlich teurer machen“, erläutern Dieter von den Berg und Wolfhard Ediger. Für Albachten seien in 2011 insgesamt 125.000 € und für Nienberge 64.000 € Stationsgelder eingeplant. Dies sei insbesondere auch deshalb sehr kritisch zu beurteilen, weil gleichzeitig die Stationsgelder im Rheinland deutlich abgesenkt wurden. „Die Ballungsräume werden bevorzugt, der ländliche Raum benachteiligt. Dies lässt sich mit dem Ziel, Verkehre auf die Schiene zu verlagern und in ganz NRW für attraktive und günstige Zugverbindungen zu sorgen, nicht in Übereinklang bringen.“   

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